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Was ist lebensbedrohlich und Gift für unseren Hund?
Lebensmittel:
Zwiebeln: (roh, getrocknet und gekocht) enthält das giftige N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid (das giftige Alliin, eine Schwefelverbindung, die die roten Blutkörperchen platzen lässt).
Knoblauch: enthält ebenfalls N-Propyldisulfid, geringe Mengen (z.B.Knoblauchgranulat) können aber gegen die lästigen Zecken helfen
Avocado: enthält Giftstoff für Hunde: Persin
Kakao: enthält Giftstoff für Hunde: Theobromin
Obstkerne: enthalten Blausäure
Rohes Schweinefleisch: enthält das Aujetzki-Virus (Herpesvirus),
Nüsse: haben einen sehr hohen Phosphorgehalt, der die Nieren stark belastet, Walnüsse (giftig), Muskatnüsse (giftig)
Erdnüsse (giftig)
Schokolade enthält: enthält Giftstoff für Hunde: Theobromin
Weintrauben/Rosinen (getrocknete Weintrauben):Die giftige Dosis beim Hund liegt wahrscheinlich um 11,6g pro kg Körpergewicht. Die Folge sind ein erhöhter Kalziumspiegel im Blut, dies führt zu Nierenversagen, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen
grüne rohe Bohnen: enthält Giftstoff für Hunde: Phasin, es ist ein Protein (Eiweiß), das die roten Blutkörperchen verklebt(tödlich giftig)
rohe Auberginen/rohe Kartoffeln:enthält Giftstoff: Solanin-Giftstoff der Nachtschattengewächse. Die giftige Dosis beim Hund ist unbekannt, hängt von der Konstitution des Hundes ab.
Kohl/Kohlarten/ Meerettich/Rettiche/Radieschen:
wirken stark blähend
Kuhmilch/Süßmilchprodukte:
verursachen Verdauungsstörungen
Xylit:
ist ein Süßstoff, für Hunde ungeeignet
Kochsalz:
Stark gesalzene und gewürzte Nahrung (gesalzenes Fleisch oder Fisch), Seewasser, können u.a. zu Bluthochdruck und Nierenschäden führen.
Von gebratenen oder gegrillten Speisen
ist abzuraten, wegen hohen Fettgehalt, Salz und Gewürzen.
Pilze:
Für Hunde ungeeignet, kann beim Verzehr zum Tod führen.
Knabbereien:
Es kann zu einer erhöhten, konzentrierten Salzaufnahme kommen, die für Hunde mit Herz-und Nierenschwäche gefährlich werden kann, die Folge ist ein erhöhter Blutdruck, der Herz und Nieren belastet.
Haushaltsgifte:
Haushaltsreiniger sind alle giftig, besonders chlorhaltige und WC-reinigende, sie sind aber auch ätzend für Haut und Augen.
Ratten-/Mäusegifte, auch Schneckenbekämpfungsmittel (Schneckenkorn),können tödlich sein!
Autoentfroster, auch Scheibenklar fürs Auto,
enthalten Ethylenglykol! schmecken und riechen süßlich und sind dadurch für Hunde interessant, aber hochgiftig.
Nikotin, Tabak, Alkohol, Teebaumöl, Unkrautvernichter, Kunstdünger sollten weit weg vom Hund und allen anderen Haustieren aufbewahrt werden.
Wer auf den Einsatz von Giften in Haus und Garten gänzlich verzichtet und beim Düngen im Garten, oder beim Kampf gegen Schädlinge auf natürliche Alternativen zurückgreift, geht auf Nummer sicher!
Streusalz:
Unsere Hunde lieben es im Schnee zu spielen und Schnee zu naschen. Kleine Mengen sind in der Regel nicht schädlich, vorausgesetzt der Schnee ist sauber. An den Straßenrändern kann er aber mit Streusalzen und Frostschutzmitteln versetzt sein. Bei Aufnahme drohen dann schwere Vergiftungen. Wer an gestreuten Straßen mit dem Hund spazieren geht, sollte vorher die Pfoten mit Melkfett oder Vaseline eincremen, damit die Ballen vor Salz und Splitt geschützt werden.
Giftpflanzen:
In unserer Pflanzenwelt gibt es nicht nur Heilpflanzen, sondern auch Gewächse, die schädliche Stoffe (Alkaloide, Glykoside) enthalten und bei Mensch und Tier zu Vergiftungen führen können.
Die Symptome sind unterschiedlich - je nach Art des Giftes.
Ist das Zentrale Nervensystem betroffen, können Krämpfe und Bewusstseinsstörungen auftreten.
Wird das Herz-Kreislaufsystem angegriffen, kann es zu einer schweren Schock-Symptomatik, aber auch Erbrechen und Durchfall kommen, an der die Tiere schnell sterben können.
Giftig sind, um nur einige zu nennen:
Zimmerpflanzen:
wie Alpenveilchen, Amaryllis, Azalee, Becherprimel, Clematis-Züchtungen, Ficus-Arten wie der Benjamini, Calla Christusdorn und Clivie, Diefenbachia, Gummibaum, Efeu, Fensterblatt, Korallenbäumchen, Ritterstern, Weihnachtssterne,
Gartenpflanzen:
Auf giftige Pflanzen im Garten sollten alle Tierbesitzer besser verzichten.
Dazu gehören---
Aronstab, Adonisröschen, Ackerbohne, Begonie, Blätter vom Lorbeer , Buchsbaum ,Blauer Eisenhut ,Calla Christrose, Eibe, Falsche Akazie, Fingerhut, Farne, Feuerdorn, Ginster, Garten-Hyazinthe, Gemeine Hundspetersilie, Goldregen, die Glyzinie, Gartentulpe, Gemeiner Stechapfel, Holunder, Hahnenfuss, Hortensie, Herbstzeitlose, Krokusse, Lupinen, Lilien, Liguster, Thuja (Lebensbaum), Madagaskarglöckchen. ,Mistel, Maiglöckchen, Nelken, Narzissen, verschiedene Philodendron, Rhododendron, Robinie, Rittersporn, Rosskastanie, Seidelbast, Schwarze Nieswurz, Schneeglöckchen, Sadebaum, Stechpalme, Trompetenbaum, Tollkirsche, Tulpen, Oleander, Osterglocken, Wandelröschen, Wunderbaum, Wolfsmilch, Winterling, Yuccapalmen.
Alkaloide sind z.B. in Lilien, Narzissen und Maiglöckchen - allein eine Zwiebel wäre schon in der Lage einen Hund zu töten.
Nur innerhalb 30 Minuten bis max. 2 Stunden kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen, Abführmitteln oder evtl. auch durch Kohle-Tabletten verringert werden.
Man sollte seinen Hund also schnell wie möglich zum Tierarzt bringen, bei Erbrechen Atemwege freihalten.
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